Folk
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Bei den Folk handelt es sich um eine aufrecht gehende humanoide Rasse, die vom Aussehen her am ehesten als Wolfs- oder Hundemenschen beschrieben werden kann. Sie sind durchweg miserable Schwimmer aber dafür hervorragende Läufer und verfügen über ein außergewöhnlich gut entwickelten Geruchssinn, wohingegen ihre optische Wahrnehmungsfähigkeit etwas zu wünschen übrig lässt.
Ihre besonderen Talente liegen im Bereich des Ackerbaus und der Verwaltung, da sie einerseits über den sprichwörtlichen grünen Daumen und andererseits über - wen wundert es - schier unmenschliche Geduld verfügen. Ein durchschnittlicher Angehöriger des Folk ist ca. eine height groß und zumeist etwas kräftiger als ein vergleichbarer Mensch. Im Gegensatz zu ihren äußeren Erscheinungsbild sind sie im Normalfall äußerst friedfertig.

Bondings

Angehörige des Folk leben immer in Großfamilien zusammen, deren unumstrittener Herr der älteste Mann ist, der über einen mehr oder minder großen Harem verfügt. Diese patriarchalische Struktur hat vermutlich einen direkten Zusammenhang mit der Tatsache, dass auf ungefähr zwanzig Frauen nur ein Mann kommt.
Zwar können Folk und menschliche Rassen miteinander Nachkommenschaft erzeugen, jedoch sind diese so genannten Halflings zeugungsunfähig. Anderweitige Hybriden sind nicht bekannt. Misch-Bondings (sog. Mixes) sind keine Seltenheit, werden aber fast immer nur von weiblichen Folk, selten von männlichen eingegangen.

Aussehen und Kleidung

Bei den männlichen Folk ist eine große Anzahl von Frauen ein Zeichen für Macht, Reichtum und Ansehen. Bei den Frauen gilt entweder grazile Anmut oder große Stärke als Schönheitsideal - wohingegen ein Folk-Mann immer schön ist.
Die einzige Bekleidung, die bei den Folk üblich ist, ist ein knielanger Rock. In manchen Fällen werden noch zusätzlich kurze Jacken oder kaftanähnliche Gewänder getragen.
Nur im Winter werden Leggins und Gamaschen, sowie Umhänge getragen - Schuhwerk ist so gut wie unbekannt und wird nur in sehr kalten Wintern getragen.
Schmuck aller Art ist bei den Folk sehr beliebt, insbesondere der Ohrschmuck, der bei manchen Folk-Frauen in wahre Gehängekompositionen ausartet. Bei den ärmeren Folk sind vor allen Dingen bunte Schleifen und Bänder in Gebrauch, sowie Münzketten.

Sisterhood of the Flower

Der Beruf der Hure bzw. Heilerin (Flower) hat für eine Folk-Frau nichts anrüchiges an sich und erfreut sich eines hohen Ansehens, da von einer Flower zumeist eine gewisse Bildung und künstlerischer Feinsinn erwartet wird und er ihnen größeren sozialen Freiraum als anderen Folk-Frauen beschert. Angehörige dieser Schwesternschaft gehen keinerlei Bondings ein, müssen dafür aber jedem zahlungswilligen und höflichen Kunden zu Willen sein.
Zudem hütet die Sisterhood eifersüchtig das Geheimnis einer empfängnisverhütenden Droge, der so genannten Golden Vixen, deren Rezept ihr der Sage nach vom Trickster übereignet wurde. Allein schon auf Grund der Tatsache, dass nur die Sisterhood of the Flower über diese Droge verfügt, hat ihr soziales Ansehen gesichert.
Alle angehörigen der Sisterhood sind zudem ausgebildete Heilerinnen, die dazu in der Lage sind, die meisten Verletzungen und einfachen Krankheiten zu behandeln.

Loner

Selten geschieht es, dass ein Angehöriger des Folk von aggressiver oder kriegerischer Gesinnung geboren wird - ein Loner. Diese Folk sind meist Einzelgänger und werden von ihren Artgenossen gemieden ohne jedoch verachtet oder gar geschnitten zu werden. Da es aber wohl niemandem gefällt, ständig wie eine Katastrophe behandelt zu werden, die auf ihren Ausbruch wartet, verlassen die meisten Loner schon sehr früh ihre Heimatstätte und verdingen sich als Warden in den Städten oder bei den Houses. Solche Folk-Warden sind sehr beliebt, da sie rassebedingt über eine größere Stärke und Ausdauer als die Menschen verfügen, und zudem nicht den Nachteil der Magieblindheit der Hiver haben.